An der Stelle, an der sich der Donaukanal zur Donau öffnet, markiert die Urania mit ihrer charakteristischen Kuppel seit über hundert Jahren einen der markantesten Punkte im Wiener Stadtbild. Der 1910 eröffnete Bau des Jugendstilarchitekten Max Fabiani war von Beginn an als Ort der Volksbildung gedacht.

Eine Sternwarte für alle

Kern des Gebäudes ist die öffentliche Sternwarte unter der markanten Kuppel, eine der wenigen ihrer Art, die regelmäßig für Besucher geöffnet ist. Schon zur Eröffnung 1910 durch Kaiser Franz Joseph I. war die Idee, astronomisches Wissen einem breiten Publikum zugänglich zu machen, nicht nur einer wissenschaftlichen Elite.

Kino, Kabarett und Volksbildung

Über die Jahrzehnte wuchs das Angebot der Urania weit über die Astronomie hinaus, mit einem der ältesten Kinosäle Wiens, einer Kleinkunstbühne und einem umfangreichen Vortrags- und Kursprogramm der Wiener Volkshochschulen. Diese Mischung aus Wissenschaft, Kultur und Erwachsenenbildung ist bis heute das Markenzeichen des Hauses.

Landmarke am Donaukanal

Bei Nacht beleuchtet, ist die Urania eines der eindrucksvollsten Fotomotive entlang des Donaukanals, mit der Skyline der Donau City im Hintergrund. Wer die Sternwarte besucht, erlebt damit nicht nur einen Blick in den Himmel, sondern auch ein Stück Wiener Bildungsgeschichte.

Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien
vhs.at/urania