Weithin sichtbar erhebt sich Stift Melk auf einem Felsvorsprung über der Donau, dort wo die Wachau beginnt. Mit seiner leuchtend gelben Fassade und den markanten Türmen zählt das Benediktinerstift zu den bedeutendsten Barockbauwerken Österreichs und ist seit 2000 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau.
Ein Kloster seit dem 11. Jahrhundert
Bereits 1089 übergab Markgraf Leopold II. seine Burg den Benediktinermönchen, seither ist Melk ununterbrochen bewohntes Kloster. Die heutige barocke Anlage entstand zwischen 1702 und 1736 nach Plänen von Jakob Prandtauer und gilt als eines der Hauptwerke des österreichischen Barock.
Bibliothek und Marmorsaal
Im Inneren beeindrucken die Stiftsbibliothek mit ihren tausenden historischen Bänden und dem berühmten Deckenfresko sowie der Marmorsaal, dessen illusionistische Deckenmalerei den Raum optisch nach oben öffnet. Die Stiftskirche mit ihrer goldverzierten Kanzel und den Fresken von Johann Michael Rottmayr zählt zu den prächtigsten Barockkirchen des Landes.
Blick über die Wachau
Von den Terrassen des Stifts öffnet sich der Blick weit über die Donau und die Weinberge der Wachau, ein Panorama, das die strategische wie landschaftliche Bedeutung des Ortes sofort erklärt. Für viele Besucher markiert Stift Melk den Ausgangspunkt einer Reise durch eines der schönsten Flusstäler Europas.
Stift Melk
Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1, 3390 Melk
stiftmelk.at