Mitten in der Wiener Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zur Albertina und zur Staatsoper, hat sich die Heidi Horten Collection als eigenständige Institution für moderne und zeitgenössische Kunst etabliert. Untergebracht in einem historischen Gebäude in der Hanuschgasse, verbindet das Museum klassische Architektur mit einer zeitgemäßen Ausstellungshaltung und versteht sich als Teil des kulturellen Gefüges der Stadt.
Eine Sammlung mit internationalem Anspruch
Die Sammlung umfasst zentrale Werke der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und spannt einen Bogen von der Wiener Moderne bis zur internationalen Nachkriegskunst und Gegenwart. Charakteristisch ist dabei nicht nur die Qualität der Werke, sondern ihre dialogische Präsentation: unterschiedliche Stilrichtungen, Epochen und geografische Kontexte werden bewusst nebeneinandergestellt.
Von Klimt bis Warhol, ohne Hierarchien
Ein zentrales Merkmal der Heidi Horten Collection ist der gleichberechtigte Umgang mit kunsthistorischen Größen und späteren Positionen. Werke von Gustav Klimt treten in Beziehung zu Pop Art, Abstraktion oder zeitgenössischen Arbeiten. Diese kuratorische Offenheit löst klassische Hierarchien auf und lädt dazu ein, moderne Kunst nicht chronologisch, sondern thematisch und visuell zu lesen.
Inszenierung statt White Cube
Die Präsentation verzichtet bewusst auf den neutralen White Cube. Stattdessen setzt das Museum auf eine räumliche Inszenierung, die an bürgerliche Interieurs erinnert und den privaten Ursprung der Sammlung reflektiert, ein Zugang, der zum Verweilen, Vergleichen und Wiedersehen einlädt.
Mehrsprachige Informationen, digitale Angebote und frei zugängliche Audiotouren ermöglichen unterschiedliche Zugänge zur Kunst. Wer moderne Kunst in Wien jenseits der großen Museumskomplexe erleben möchte, findet hier einen Ort, der internationale Bedeutung mit städtischer Intimität verbindet.
Heidi Horten Collection
Hanuschgasse 3, 1010 Wien
hortencollection.com